Hi ihr Lieben!
♥
Der heutige Eintrag wird ein bisschen ernster. Wir beobachten ja in Österreich derzeit eine Flüchtlingswelle, wie wir sie in unserer Geschichte lang nicht mehr gesehen haben. Darauf gab es natürlich eine Reihe an unterschiedlichen Reaktionen in der Bevölkerung, von "Aaaah! Schließt die Grenzen! Niemanden mehr reinlassen!" bis hin zu Leuten, die sich 50 Stunden pro Woche an Bahnhöfen ehrenamtlich die Finger wund arbeiten, damit alle, die ankommen, etwas zu essen, warme Kleidung und ein Dach überm Kopf haben, bis sie weiterreisen.
Ich bin da irgendwo dazwischen. (Nur, die Grenzen sollten wir natürlich nicht schließen.) Ich habe ein paar Deutschkurse organisiert und gehalten, und hab immer wieder mal, wenn ich in der Gegend war, Essen, Trinken und Hygieneprodukte eingekauft und sie an die Bahnhöfe gebracht, wo sie am meisten gebraucht werden. Ich hätte vielleicht mehr geholfen, wenn ich nicht Vollzeit arbeiten und studieren würde, aber ich hab das gemacht, wofür ich die Zeit und die Energie hatte. Und es hat mich glücklicher gemacht! Ich hab mir plötzlich gedacht, ist doch egal, ob ich nicht "Karriere mache" oder mit 60 dann ohne Mann, dafür mit 4 Katzen, strickend bei der Heizung sitze. Heute kriegt ein kleines Kind, das wahrscheinlich unerdenkliche Dinge durchmachen musste, zum Nachtisch einen Kuchen, und den Kuchen hab ich gekauft. Und das macht einen Unterschied.
Ich bin da irgendwo dazwischen. (Nur, die Grenzen sollten wir natürlich nicht schließen.) Ich habe ein paar Deutschkurse organisiert und gehalten, und hab immer wieder mal, wenn ich in der Gegend war, Essen, Trinken und Hygieneprodukte eingekauft und sie an die Bahnhöfe gebracht, wo sie am meisten gebraucht werden. Ich hätte vielleicht mehr geholfen, wenn ich nicht Vollzeit arbeiten und studieren würde, aber ich hab das gemacht, wofür ich die Zeit und die Energie hatte. Und es hat mich glücklicher gemacht! Ich hab mir plötzlich gedacht, ist doch egal, ob ich nicht "Karriere mache" oder mit 60 dann ohne Mann, dafür mit 4 Katzen, strickend bei der Heizung sitze. Heute kriegt ein kleines Kind, das wahrscheinlich unerdenkliche Dinge durchmachen musste, zum Nachtisch einen Kuchen, und den Kuchen hab ich gekauft. Und das macht einen Unterschied.
Aus der Forschung wissen wir, dass wir von Altruismus und altruistischen Verhaltensweisen (solang nicht übertrieben wird und er uns nicht unterdrückt oder zu viel Stress verursacht) in vielerlei Weise stark profitieren, sowohl körperlich als auch geistig. (Da gibt es eine ganz gute Literaturanalyse aus 2005, im International Journal of Behavioural Medicine, Vol. 12, von Stephen Post, wenn ihr Interesse habt.) Anderen zu helfen und Dinge zu tun, die über einen selbst hinausgehen, wie etwa regelmäßige ehrenamtliche Arbeit, kann dazu beitragen, dass Menschen länger leben, schützt vor Demenz, Depression und Angststörungen, und fördert die Kreativität und die Belastbarkeit. Anderen zu helfen, fördert auch das Selbstbewusstsein, das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit ganz allgemein. Menschen, die sich regelmäßig ehrenamtlich engagieren, wurden in vielen Studien auch für körperlich gesünder befunden, und werden auch im Alter noch weniger krank. Und was ohnehin klar ist: Die Menschen, denen geholfen wird, profitieren nochmal ganz stark!
Also: Sei diese Woche egoistisch! Spende Geld (GiveWell hilft dir, eine kosteneffektive NGO zu finden). Spende Zeit und engagiere dich. Miste deinen Kasten aus und spende die Winterklamotten von letztem Jahr.
Du hast es dir verdient!
Du hast es dir verdient!
Damita
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